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Montag, 11. November 2013

Was für ein Scheiß

Tach auch,

der aufmerksame Leser wird sicherlich wissen das wir einen Pflegesohn haben. Natürlich ergeben sich damit  auch Termine. Ein besonderes Highlight ist das sogenannte HPG (Hilfe Plan Gespräch).

Im HPG werden alle möglichen Fragen die zum Wohl des Kindes sind geklärt. im Grunde eine richtig sinnvolle Sache. Weniger geil ist es  wenn man umgezogen ist und sei es auch nur in die Nachbar Stadt. Denn so eine Übergabe kann gerne ein Jahr dauern.

Und gerade wurde der Termin mal wieder abgesagt, mit der Begründung, dass sich die neue Person vom Jugendamt an die der Fall jetzt gehen wird, erst mal ein Experten Gespräch wünscht. Ok ist berechtigt, da über die ganzen Jahre viele Experten viele Erfahrung gemacht haben mit unserer kleinen Familie. Darüber muss und kann man ja mal reden. Hatten ja auch nur ein Jahr Zeit dazu.

Das Besondere ist ja, dass wir die Neue vom Jugendamt oder besser noch die  Frau die den Fall jetzt bekommt  nicht mal kennen. Es gab ja mal so Überlegungen Anfang des Sommers, dass wir uns kennen lernen sollten, aber dann kam der Urlaub, die Grippe, der Urlaub 2 und ja die Ferien und jetzt sollte es die Übergabe geben.

Dabei ist die Frau vom Jugendamt nicht nur dafür zuständig das die behördlichen Sachen erledigt werden, nein, sie hat einen 50/50 Job. Sie ist auch für die Betreuung von Pflegefamilien zuständig wenn es da Familien interne Probleme gibt, oder es mit den leiblichen Eltern schwierig ist. Eine doch eher ungünstige Konstellation, da auf der einen Seite sie Beschlüsse fassen kann als Jugendamt und auf der anderen Seite beraten und vermitteln muss. In unserer alten Heimat war dies getrennt. Da hatten wir das Amt auf der einen Seite und eine systemische Familien Therapeutin auf der anderen Seite, die halt die Beratung und Konflikt Bewältigung machte. So kamen Vorschläge von dort und das Amt setzte dieses gegebenenfalls um. So konnte man auf das Amt sauer sein aber Vertrauen zu der beratenden Seite haben. Das gibt es jetzt nicht mehr.

Ich verstehe echt nicht, warum jede Kommune das anders handhabt, als zumal sie in selben Kreis liegen und dazu echt kein Geld in der Stadt Kasse haben.

Es ist einfach nur total Nerven aufreibend. Seit einem Jahr in der Schwebe zu sein nicht genau zu wissen, wer jetzt was abdeckt und immer wieder Termin Verschiebungen hin nehmen zu müssen. Geht es hier nicht um das Wohl eines Kindes?

In diesem Sinne

Euer Sascha

Sonntag, 15. September 2013

Der kleine Dieb

Tach auch,

mir geht die Hutschnur hoch. Unser Pflegesohn hat mal wieder - und das jetzt zum 4. Mal - einen Griff in die Kasse gemacht. Dieses Mal waren es mal wieder 50€. Jetzt tuen uns 50 € richtig weh. Es ist gerade ein Monat wo viele Rechnungen anfallen, und ja, dass Geld ist knapp. Das weiss auch der Junge. Aber er hat nur seine Konsole und Computer im Blick, denn der PC ist langsam und die Konsole hat einen Kabelbruch, beim Display fehlt das Gelb bei den Farben.

Als wir ihn drauf angesprochen haben, sagte er nur, dass er es nicht war, genauso wie die anderen Male. Aber er gab es immer nach einiger Zeit zu. Das erste Mal waren es 110 € die er uns genommen hatte, als wir geschlafen haben. Da ist er ins Schlafzimmer, mitten in der Nacht, hat sogar darauf geachtet das der Holzboden nicht knarrt und dann das Geld aus der Gelddose genommen. Das zweite Mal waren es 40 €. Das wurde aus dem Portomonaie genommen als es in der Küche auf dem Tisch lag. Genauso war es beim dritten Mal, nur das die Geldbörse in einer Schublade im Flur war. Da fehlten 50 € von 60 €. Nicht das das auffallen würde, wenn 50 € von 60 € fehlen! Auch hier sagte er nein, das war ich nicht.

Und jetzt war es so, dass ich mit dem Jungen einkaufen war, und er das Portomonaie festhalten sollte. Er stöberte darin rum und sagte das da noch 110 € drin sind. Ich bejahte das und wir gingen im den Laden einkaufen. Nachdem ich nur 10,20 € bezahlt hatte, waren noch 2 50 € Scheine vorhanden. Zu Hause angekommen räumten wir alles aus, kochten und hatten einen schönen Abend. Das Portmonaie war in der Küche, unter einem Terminplaner gelegt. Am Freitagmorgen schaute Sarah nach uns sortierte Kassenzettel aus, sah dabei, dass es noch 50 € gab. Sie dachte sich dabei nur das ich das Wechselgeld noch hätte. Als wir dann später unterwegs waren fragte sie mich und ich sagte ihr, dass ich nur 10 € und 20 Cent bezahlt hatte und das der Rest 100 € noch da sind. Und das ich auch kein Geld mehr hätte. Da fiel uns auf das das Geld fehlen würde.

Am Freitag morgen hatte unser Pflegesohn wieder sehr lange in der Küche verbracht. Wir dachten ok, er macht sich was zu essen mit 15 haben Jungen viel Hunger, aber jetzt wissen wir was gelaufen ist.

Das Traurige ist nur, dass der Junge heute nicht nach Hause gekommen ist, sondern sofort nach der Schule zu seiner Oma gefahren ist, und hat mit uns nur über SMS kommuniziert. Echt krass! Dabei fragte er nur was mit der Teenie Disco ist zu der er am Abend gehen wollte, wo wir auch noch seine Freunde die mitgehen aus der Nachbarstadt abholen müssen und wieder nach hause bringen.

Dies verstand er aber nicht, dass uns die Lust darauf vergangen ist nach der Aktion.


in diesem Sinne

euer Sascha

Donnerstag, 12. September 2013

Pläne, die Andere durch Unüberlegtheit zerstören

Tach auch,

ich mag es ja sehr, wenn wir uns Gedanken machen, über die wirklich wichtigen Dinge im Leben von jungen, heranwachsenden Menschen. Wie ist es mit Handy oder mit Facebook? Aber auch google+. Dies sind alles extrem wichtige Bestandteile im Leben von jungen Menschen oder aber auch jung gebliebenen.

Worum geht es den jetzt eigentlich?

Unser Pflegesohn ist 15 und wird in 6 Monaten 16. Natürlich möchte er all das haben. Zugegeben, wir als Eltern nutzen das alles auch und das nicht wenig. Einen Youtube-Zugang hat er schon mit 13 bekommen, alleine um den Jugendschutz gerecht zu werden. Aber sonst taten wir uns da schon etwas schwer, mit ihm all die anderen schönen Dinge zu gestalten.

Warum das denn bitte?

Recht einfach,  der Junge lebt nicht um sonst bei uns. Es gab nun mal Ereignisse in seinem Leben, die dazu führten und so gibt es auch von Seiten des Jugendamtes Auflagen, die wir erfüllen müssen. Aber auch z.B. seine leibliche Mutter! Und da haben wir das Problem. Sie schafft es nicht sich an die Absprachen und Regeln zu halten die mit dem Jugendamt und allen anderen Beteiligten besprochen und vereinbart wurden. Dazu zählt z.B. das es einen telefonischen Kontakt in der Woche gibt, wo die Kindesmutter anrufen kann, aber der Junge kann dies jeder Zeit tun. Dieses Recht nutzt er sehr selten, aber immer hin er nutzt es.
Jetzt ist es so, dass die Mutter nicht immer anruft wenn sie es sollte, sondern einen oder zwei Tage später und versucht dann aber auch, bei jeder Gelegenheit, mit den Kind ausserhalb der Telefonzeit zu telefonieren. Also wenn er bei seiner Oma zu Besuch ist oder beim Opa, da versucht sie heimlich zu telefonieren.

Also um dieses Problem zu lösen, hatte man uns geraten, ihm erstmal kein Handy oder Facebook und Co. zu geben. Interessanterweise erlaubte man ihm icq, dass er aber nicht nutzt, oder nur sehr selten, aber dort ist natürlich auch die Kindesmutter anzutreffen.

Auch wenn der Junge uns fragte, ob wir jetzt Facebook einrichten könnten, hatten wir das mit vielen Begründungen ihm wieder ausreden können und vorallem erklären können! Er wollte da sowieso nur spielen sagte er uns, was wir auch glauben, denn so sehr hat er es nicht mit anderen Menschen. Da tut er sich recht schwer.

Es gibt also wirklich viele Gründe warum wir das mit Absprache von Therapeuten, Erziehern, Betreuern, dem Jugendamt und Erziehungsbeistand so entschieden haben, dass es erstmal keinen Zugang zu sozialen Netzwerken gibt und auch kein Handy.

Aber jetzt kommt es.

Vor 14 Tagen kam der Junge von seinem Opa wieder. Er hatte dort in den Sommerferien ein paar Tage geschlafen. Er kam mit einem Handy samt Simkarte an. Natürlich Prepayd - einem Smartphone Tarif und einem uralten Handy telefonierend zu Hause an. Natürlich mit seiner Mutter. Wir waren doch recht erstaunt darüber und auch die Freude endlich ein eigenes Handy zu haben, mit SMS-Flat und Internet-Flat sogar 100 Freiminuten in alle deutschen Netze, machten unser Erstaunen nicht besser!

Aber genau diese Befürchtungen, die wir hatten, sind eingetroffen, denn jetzt ruft die Kindesmutter nicht jeden Tag an, aber immer wieder mal.  Auch wenn das nicht das Schlimmste ist, sagt sie ihm auch so Sachen wie -  die Besuchskontakte werden in Zukunft schwieriger, dass sie jetzt eine Schule besuchen würde und deswegen nicht die 2 Stunden mit Bus und Bahn fahren mehr schaffen würde. Jetzt kann sich jeder denken was das wieder in dem Jungen ausgelöst hatte. Es dauerte mehr als eine Woche bis sich er wieder beruhigt hatte, denn es brodelte extrem in ihm. Was das zusammenleben nicht immer einfacher macht. Wenn ich nur bedenke, dass es über 6 Monate gedauert hatte, dass es erstmal wieder Gespräche gab, dass es wieder Besuchskontakte gab und es insgesamt 9 Monate gedauert hatte bis es den ersten wieder gegeben hatte, kann ich verstehen warum der Junge so reagiert.

Und genau aus diesem Grund, weil sich die Kindesmutter nicht an Absprachen halten kann und immer wieder so Dummheiten ausspricht ohne voher zu überlegen, auch wenn sie es gut meint, und ihr Kind nur informieren will, sollte es kein Handy und Facebook geben.

Da kann man sehen, was eine Handlung die bestimmt nur lieb und nett gemeint war, seinem Enkel gegenüber, für Auswirkungen haben kann. Das 3 Jahre intensive Planungen und Absprachen über Bord geschmissen werden können.

Jetzt kann unser Pflegesohn auch Facebook haben, einen google+ Zugang, den hat er schon, nur nutzen tut er ihn bis jetzt nicht  -  ist auch erst 3 Tage alt.


in diesem Sinne

euer Sascha

Montag, 9. September 2013

Das schlaue Mobiltelefon mit dem geplatzten Bildschirm 2

Tach auch,

sicherlich habt ihr den ersten Teil gelesen. KLICK In dieser Gesichte geht es ja um ein modernes Handy, dass runtergefallen ist und danach noch betriebsbereit war, aber das Display nicht mehr ganz so ansehnlich erschien.

Hier geht es jetzt um die Fortsetzung. Was bis jetzt geschah.

Also kurz um, es geschah nichts bis vor gut 5 Wochen. Wir wussten bis dato nichts, ausser das was runter gefallen war, und das es ein modernes neues Handy war. Aber jetzt wissen wir mehr.
Es war ein ipod mit berührungs empfindlichen Bildschirm, und kein Handy. Wieso wissen wir das? Weil es zu einem Anruf kam, vom Vater des Besitzers. Na gut, in der heutigen Zeit, die ja bekanntlich sehr stressig ist, braucht Mann oder Frau schon mal länger, um wichtige Sachen zu erledigen.

Also es klingelte, und eine männliche Stimme sagte uns ihren Namen, und das wir sicherlich bescheid wüssten, über den ipod. Da war Rätsel raten angesagt, denn es waren ja mittlerweile gut und gerne 4 Monate vergangen, und der Handy-Vorfall ganz weit hinten im Kopf vergraben. Nach dem uns gesagt wurde, dass es kein Handy war, sondern ein ipod kamen wir auf den Trichter, dass es eben genau dieser Vorfall war.

Die Fragestellung kam auch recht zügig auf, wie wir da jetzt verfahren. Schliesslich muss das gute Stück ersetzt oder repariert werden. Alles schön und gut, nur ist das Ganze etwas her und sowas muss man der Versicherung zeitnah melden. Da das aber nicht geschehen ist, da ja wir nichts zum Vorfall sagen konnten, unser Pflegesohn machte nur komische Angaben, die Schule konnte uns auch nichts dazu sagen, und die Eltern des Besitzers hatten uns ja auch nicht kontaktiert, obwohl die Telefonnummer von der Schule weiter gegeben wurde. Das sagten wir auch so,  stiessen da aber auf Unverständnis, da man ja jetzt anrufen würde.

Schön und gut, aber das ist mehr wie 4 Monate her und zeitnah ist was anderes...

Wir hatten uns natürlich schon im Vorfeld mit unseren Versicherungsmann  darüber ausgetauscht und er hatte uns da ja beraten. So hatten wir ja diese Informationen, die wir ja weiter gegeben hatten. Dies traf aber auf Unverständnis der Gegenseite. Sie wollten das bei ihrer Versicherung überprüfen, ob diese Angaben richtig wären. Wir fragten auch nach, warum sie sich denn jetzt er melden würden. Darauf gab es ja die hammer Antwort.

Sie hätten einen Umzug gehabt und dabei wäre der ipod in eine Schublade gewandert und seitdem dort vergessen und jetzt halt wieder  aufgefunden worden.

Das Interessante dabei ist aber, dass unser Pflegesohn den ipod eigentlich jeden Tag in der Schule gesehen hat. Er weiss ja wie das kaputte Display ausschaute sagte er uns, und war über die Aussage der Eltern sehr erstaunt.

Das Gespräch war da auch schon beendet. Sie wollten sich melden wenn sie ihre Versicherung oder ihren Versicherungsvertreter gefragt haben.

Seitdem haben wir nichts Neues davon gehört. Wir sind aber gespannt, wie es weiter geht, denn es sind ja jetzt wieder 5 Wochen vergangen, also genug Zeit gehabt um alles zu klären.

in diesem Sinne

euer Sascha

Freitag, 12. April 2013

Das schlaue Mobiltelefon mit dem geplatzten Bildschirm

Tach auch,

wie ich es liebe morgens geweckt zu werden mit den Worten: " Schatz, dass glaubst du nicht! ", denn dann folgt immer eine Story die mich ergrauen lässt.

Heute morgen kam unser Pflegesohn nach der Schule zu Hause an. Er hatte die Wäsche hoch geholt und fing sofort an diese aufzuhängen. Sehr komische Sache, da dies nicht dem natürlichen Verhalten entspricht. Dies macht einen ja schon misstrauisch. Und so war es auch, denn keine 10 min später klingelte das Telefon und seine Klassenlehrerin war dran.  Sie schilderte kurz was vorgefallen war.

Auf dem Weg zur Schule ist unserem Pflegekind das Smartphone eines Mitschülers runtergefallen, natürlich Displayschaden. OK, ein Fall für die Versicherung, dafür habe ich ja die private Haftpflichtversicherung nach dem Einzug des Kindes  um ihn erweitert. Das interessante ist, dass der Junge uns nichts dazu sagt. Wir wissen nicht was passiert ist oder wie es runtergefallen ist, aber es kommt noch besser! Er weiss nicht mal den Namen des Jungen,  noch was für ein Handy es war! Er weiss das nicht!

Er kennt nicht mal die Namen seiner Mitschüler und die Klasse besteht seit Anfang des Schuljahres. Das sind gute 9 Monate und noch besser, es sind nur 10 Schüler!!!

In dem Gespräch mit der Klassenlehrerin haben wir zugestimmt, dass man unsere Telefonnummern den Eltern des Handybesitzers mitteilt. Wir sind schon ganz gespannt auf den Anruf, denn so werden wir wohl etwas mehr erfahren über den Hergang. Aber ganz ehrlich, es ist eine spezielle Schule für Kinder mit emotionalen Problemen und viele Eltern interessieren sich nicht sonderlich viel für die Schule. Dazu kommt noch das einige soziale Kompetenzen nicht besonders gut beherrschen. In ihrem Umgang mit anderen Menschen, das macht das alles nicht viel leichter.

Wer lässt schon seine Kinder in eine Schule gehen, wo Überfälle, Diebstahl und Körperverletzungen an der Tagesordnung sind mit einen teuren modernen Handys zu schule gehen ???

Naja wir lassen uns mal überraschen.

in diesem Sinne

euer Sascha

Donnerstag, 11. April 2013

Der kleine Terrorist

Tach auch,

heute kommt unser Pflegesohn aus der Schule mit einer doch recht guten Laune, aber als er fragte was heute so ansteht, ging er wieder mal in die Luft... Wusste nicht das Teenager eine Gürtelbombe eingebaut wurde,  die nachwachsen kann.

Was der Grund war für die mittelschwere Explosion ist, dass er heute um 18 Uhr einen Termin hat mit seinem Mietfreund ( Familienhelfer für alternative Freizeitgestaltung ). Das Dumme daran ist, dass heute eine Serie kommt genau um 18 Uhr, wovon er 3 Folgen gesehen hat. Die anderen 12 hat er gestern über youtube geschaut. Also nicht das man das verpassen würde wenn man heut um 18 Uhr das nicht sehen würde.

Er will jetzt die Wiederholung um 01:20 Uhr anschauen. Als das verneint wurde mit dem Hinweis, dass er morgen Schule hat, haben die Katzen, das Mobiliar und die Wohnung insgesamt gelitten. Da kann man mal sehen was Fernsehen so anrichten kann.

Ich bin mal gespannt wie der Tag sich noch weiter entwickelt und wie der Termin um 18 Uhr sein wird.

in diesem Sinne

euer Sascha

Samstag, 9. März 2013

Das liebe Taschengeld auf bessern

tach auch,

heute bin ich sowas von enttäuscht. Am Donnerstag ist mir aufgefallen, dass 10€  fehlen, die ich am Montag  bei Seite gelegt habe. Als erstes dachte ich, hey, ist runtergefallen oder Sarah hat es genommen um einzukaufen. Aber nein, es war weg, spurlos verschwunden. Da kam mir in den Sinn, dass unser Pflegesohn am Dienstag, da wo ich das Geld hingelegt hatte, herumkramte. Ich dachte mir nichts dabei. Er sucht immer irgendwas irgendwo :-)

Aber heute beim Frühstück kam das Thema wieder auf den Tisch... Und siehe da, der kleine Mann sagte das er zu Oma fahren muss, um das Taschengeld zu holen, damit er uns davon was geben kann. Jetzt ist das aber nicht so, dass er das aus freien Stücken gemacht hätte. Wie gesagt, Donnerstag ist mir mein Verlust aufgefallen, daraufhin sagte Sarah das bis Samstagabend das Geld wieder da sein soll, da es sonst Konsequenzen gibt. Und das wurde heute morgen wiederholt.

Das was ich so richtig spannend finde ist, dass WIR schuld sind, warum das Geld weggenommen wurde... Ja, richtig gehört, Sarah und ich sind schuld, weil wir in sein Zimmer gehen und die schimmelnden Essensreste samt Joghurtbecher rausholen. Und dafür sorgen das seine Wäsche gewaschen wird, die ja überall im Zimmer verteilt ist.
Er sagte ja, dass er sehen kann, dass wir da drinnen waren, weil die Sachen ja anders liegen.

Nach der Erklärung musste ich schlucken. Sarah kam der grade gegesssene Bissen Toast fast wieder raus, weil sie sich verschluckt hatte. Für den kleinen Mann mit seinen 14 Jahren war das Essen dann auch recht schnell erledigt. Er stand auf, zog sich an und wollte gerade gehen, da konnte ich ihm noch sagen das er doch bitte noch frische Wäsche mitnehmen sollte, damit er wenn er bei Oma ist, wo er eigentlich immer hin geht wenn ihm was nicht passt, sich frische Unterwäsche anziehen kann.

Der Ton der heute herrschte, war sehr ruhig und gelassen. Hier war nur das Pflegekind sauer und lauter. Wir waren und sind einfach nur enttäuscht. Ich denke, dass kann jeder verstehen, allzu mal das nicht das erste Mal war. Zum Glück waren es dieses Mal nur 10€. Es kam schon mal vor das 110€ fehlten.

Mit tiefen Falten auf der Stirn

euer sascha

Dienstag, 26. Juli 2011

Ein Hobby oder im Sumpf des Netzes

tach auch,

neulich habe ich was im Netz gelesen und da kamen mir viele Fragen auf....Eine Mutter hatte geschrieben:
Man Man wenn man bei manchen Leuten auf der Pinnwand schaut da sieht man das sie fast den ganzen Tag vor dem Pc sitzen und spielen,da fragt man sich was machen die Kids dieser Leute dann,vorm Fernseher sitzen,Tapeten anmalen und abreissen oder doch den Fußboden bemalen?! Jetzt ist mir klar woher manche Kids ihre Unarten haben! Herzlichen Glückwunsch liebe betroffenen Kids, ihr habt einen Hauptgewinn mit euren Eltern gezogen! "


Quelle Facebook

Also da muss ich der guten Frau Recht geben, ich denke das auch total oft, weil ich lese immer nur meine Kinder hier und meine Kinder da. Aber auch was sie den ganzen Tag über Posting und so weiter ins Netz stellen,  neben den ganzen Spielen der online Spiele. Wie ich ja schon selber berichtete, ist das alles sehr Zeit intensiv, im Netz zu spielen.

Mir kommen da wirklich sehr sehr viele Fragen auf, ob man als Mutter mehr im Netz hängen muss, als sich um sein Kind zu kümmern. Ich bin da oft schockiert bis sprachlos. Ich habe nix dagegen wenn man mit dem Computer Geld verdient, und deswegen den ganzen Tag davor sitzt. Das ist was ganz anderes als wenn ich da nur spiele. 

Ganz ähnlich ist es mit anderen Hobbys, wo man sich komplett drin verlieren kann, und so die Zeit um sich herum vergessen kann. Wer kennt es nicht, das eine spannende Runde wie im Fluge vergehen kann. Selbst das anregende Spiel mit Freunden und Karten kann dies mit Leichtigkeit erreichen...

Zum Glück haben viele mehr als ein Hobby, neben dem netten Zeitvertreib - Internet, machen manche Handarbeiten, Andere machen was kreatives wie malen oder was basteln, und wieder Andere  machen Musik und das über Stunden - neben dem Internet selbst, wenn das was man macht mit dem Computer gemacht wird ist es was anderes.

Ich sehe viele Vorteile des Netzes, und seine Entwicklung in den Jahren seit 95 bis heute. Das web 2.0 ist eine großartige Sache mit den Netzwerken, den Foren und den Video-Portalen. Dieses wird massig genutzt. Menschen verbinden sich dort und schaffen neue Inhalte und ganz neuartige kreative Mittel. Ich erlebe das mit der Musik- und der Video- Arbeit immer wieder aufs Neue, wie spannend das ist. Aber soll das Netz ein Lebensinhalt sein, neben dem Broterwerb?

Sicherlich nein, denn es gibt etwas wie Online-Sucht was wirklich ein ernstes Thema ist. Man schätzt das in Deutschland  rund 2.000.000  Menschen Online süchtig sind, und ihren Tagesablauf nur nach dem Netz und den Onlineplatformen oder Spielen einrichten. Sind nicht so Eltern wie in dem Beitrag aus facebook schhon Online süchtig, wenn ihnen die Kinder egal sind und sie lieber im Netz hängen???


Diese Frage kann ich nicht beantworten, aber es liegt sehr nahe.


in diesem Sinne


euer Sascha


Donnerstag, 21. Juli 2011

Morgens aufstehen oder das Wunder am Morgen

Tach auch,

Oh man ich stehe ja schon wirklich ungern morgens auf. Ich war schon immer mehr ein Nachtmensch, mir liegt die Nacht und die späten Abendstunden mehr als der Morgen. Ich bin nachts kreativer habe mehr Zugang zur Muse. Ja ich kann da mehr mit meinen Gefühlen arbeiten...

Kurz, die Nacht liegt mir mehr.

Jetzt seit neusten muss ich eher aufstehen um meinen Neffen für die Schule Startklar zu machen. Ja ich bekomme es hin und ich bekomme es gut hin, das Dumme ist nur, jetzt bin ich um 23Uhr müde und so was von platt, da bekomme ich Angst.

Ach die Zeiten als wir hier zu Zweit gelebt haben waren anders, da war die einzige Frage um 7Uhr " Na Lust auf eine weitere Runde? " und heute " was möchtest du aufs Brot " - zwei völlig verschiedene Themen. Noch interessanter ist es, wie mein Neffe aufsteht das ist ja ein Elend, eine Katastrophe, ganz ganz schlimm.
Normal müsste das Kind um 4Uhr aufstehen damit er genug Zeit hat für sich und all die Aufgaben am Morgen. Er ist so ein Morgenmuffel und langsam bei allem was er macht. Das Anziehen, das Waschen, das Essen und ganz besonders die Schultasche packen.
Ich könnte ausrasten, selbst das Wasser will langsamer fließen, weil er so langsam ist beim Duschen.

Zu meiner Zeit, also ich meine als ich so um die 13 bis 15 Jahre alt war und der erste Krieg im Irak war, da schaute ich morgens etwas Nachrichten RTL oder SAT1, um zu wissen was Sache ist. Dann schnell waschen, anziehen und was essen, das passte alles so gut das ich an der Bushaltestelle noch 10min warten musste. Natürlich gab es auch Tage an denen ich nicht aufstehen wollte oder ich lieber im Bett bleiben wollte...

Aber dann kam meine Mutter rein und ja es wurde etwas lauter gesagt " aufstehen..."

Heute muss man diskutieren über das Für und Wider von 5 Minuten mehr Schlaf oder warum man gerade jetzt zur Schule muss. Dies ist ja etwas was mich besonders zur Weißglut bringt. Dieses diskutieren über jeden kleinen Mist warum muss man diese zu den ungünstigen Zeiten führen.
Und wenn man dann auch noch fragt ob er noch den Müll mit runternehmen kann, führt dies in den Morgenstunden zu einem Wort-Gefecht, schlimmer wie bei den vereinigten Nationen.

Aber das was mich immer wieder dazu bringt zu sehen das ich es richtig anstelle, ist wenn der kleine Mann morgens mit den Worten " bis später " das Haus verlässt und neben der Schultasche, die ordentlich gepackt ist auch noch den Müll mit runter nimmt.

Dies ist mein Wunder am Morgen. Das alles trotz der Hektik, pünktlich und zeitnahe abläuft.

Darauf erstmal einen Kaffee.

euer Sascha

Mittwoch, 20. Juli 2011

Jugend und Freizeit - Damals und Heute

Hallöchen,

mir ist aufgefallen, das die Jugend heutzutage ganz andere Interessen hat als wir sie hatten. Als ich für mich Vergleiche zog und mich fragte wieso dies so ist kamen mir folgende Fragen zum Thema:

Was haben wir gemacht im Alter zwischen 10 und 14 Jahren??

  1. Hatten wir einen Nintendo DS den wir überall mit hinnahmen (sogar aufs Klo) ?
  2. Hatten wir einen eigenen Computer?
  3. Hatten wir auch nur noch virtuelle Freunde?
  4. Kannten wir Spiele für eine Playstation besser als unsere Lego-Kiste?
  5. Kannten wir Möglichkeiten wo wir Cheats fanden besser als den Weg zum Spiel- oder Sportplatz?
  6. Hatten wir mit 12 Jahren ein Handy ( natürlich das Neuste was auf dem Markt ist) ?
  7. und es kamen noch viel mehr Fragen......

Ich habe es kennengelernt wie schön es sein kann, wenn man in einem (Sport-) Verein ist und man reale Freunde hat. Ich habe es auch kennengelernt, wie schön es ist wenn man in einem Wald spielt und Staudämme baut. Und ich habe es genossen, wenn es gerade regnete oder der Regen gerade aufgehört hat, das ich mich richtig dreckig machen konnte, wenn man draussen spielte. Heute ist dies leider nicht mehr so. Heute steht die Technik - die man auch nur mit Halbwissen beherrscht - im Vordergrund. Also fragte ich mich wieso es so ist.

Naja wirkliche Gründe habe ich nicht gefunden. Es gibt vielleicht nicht mehr so die Möglichkeiten wie wir sie hatten, also keine Skaterbahnen die in jeder Stadtecke zu finden waren. Aber es gibt doch so viele Möglichkeiten wo man sich in dem Alter mit beschäftigen kann. Muss es immer im Haus und in Verbindung mit Technik stehen???

Ich denke, man sollte der Altersgruppe Möglichkeiten aufzeigen wie man sich auch anders, sinnvoll und sogar so beschäftigen kann das man Spaß hat. Denn sonst gibt es bald keine realen Freundschaften mehr, nur die virtuelle Welt....

In diesem Sinne

munter bleiben

... die Sarah ...

Erziehung ein tanz auf ein Draht Seil

Tach auch,

Normal hat man als Eltern 9 Monate zeit sich auf das Eltern sein vorzubereiten manch mal kommt es anders und man bekommt das Kind einfach so ohne das man wusste das man schwanger ist und wider ein anderes mal steht ein Kind voreinen das mitten in der Pubertät ist und wo dran man verzweifeln kann.

ich habe zu zeit das Glück das zuletzt Genahnte zu hause zu haben und ich sehe echt soviel was man falsch machen kann. Die Mutter hat Probleme mit sich und den leben natürlich hat das Kind sehr viel mitbekommen zumal es keinen Vater gibt Sitz das Kind jetzt alleine da. wies nicht genau wohin mit all den Schmerz die angst die Verzweiflung... so bekommen es die Menschen ab die für ihn da sind sich um ihn kümmern.

Erst jetzt spüre ich was meine Eltern geleistet haben während der Pubertät von meiner Schwester und mir die wir Altersbedingt zu selben zeit hatdenn. nie werde ich die endlosen Diskussionen vergessen zwischen uns Viehren. heute sehe ich das hier die selben endlosen Diskusionen die mit den selben Ergebnis enden wie damals nämlich mit keinen.
Immer wider auf neue muss man sagen bitte mach dies mach jenes und erstmal das aufstehen und das volle Programm. wie haben  das meine Eltern durchgehalten ohne vor Verzweiflung zu zerbrechen ohne mich tot zuschlagen oder mir nur etwas die Pest am Hals zu wünschen.

Ich sehe es so wenn man von klein auf in so was rein weckst ist es was anderes als wenn man von heute auf morgen mit einen Teenie Zutun hat. heißt es nicht so kleine Kinder kleine sogen große Kinder große sorgen und ja es ist wahr. Es ist auch ein Unterschied ob man nur hin und wider mal was miteinander Zutun hat oder schon wochenlang zusammen lebt.

ich für meinen teil kann nur sagen Hut ab vor allen die das beruflich machen oder die mehr als nur ein Kind haben.

euer Sascha

Dienstag, 19. Juli 2011

Einkaufende Kinder

Tach auch,

Hat schon wer mal seine Kinder, Neffen und Nichten einkaufen geschieht?
also ich habe das jetzt ausprobiert abgesehen davon das man nur 80% bekommt und dann zum größten teil nur Marken Produckte kauft das recht gut nur das man halt etwas länger warten muss bis der kleine Würdenträger wider auftaucht und man sich frage wie man dafür nur so viel Geld ausgeben kann.

Das muss man sich überlegen...

  • 5 teile gekauft und bis aufs Brot nur Marken Produkte bekamt aus der Werbung gekauft

Das tolle an der Sache ist das man selber das alles für keine 3€ einkauft und der kleine Würdenträger es schaft für 10€ das man sich da wundert bringt das Kind selber sich darüber zu wundern das man verwundert ist.
nicht das da sich einer wundert über die Verwunderung das ist normal mann muss ja schon froh sein wenn die kleinen einkaufen gehen. Das bekommt man schnell zu hören wenn man die darauf anspricht das man ihnen immer gezeigt hat das man es billiger bekommt.

wie auch immer, es war schon immer etwas teuer. wenn man sich bedienen liess.

euer sascha