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Samstag, 14. September 2013

Die Suche nach einem Praktikumsplatz 2013

Tach auch,

wie der Titel schon sagt, geht es heute mal um einen Praktikumsplatz für Schüler. Nachdem ich vorgestern gefühlte 100 Telefonate geführt habe, die zumindest zu 4 Vorstellungsterminen führten, bin ich mit dem Thema erstmal durch.

Das Praktikum startet am 30.09., also noch gute 3 Wochen. Zum Glück ist unser Pflegesohn nicht der Einzige der jetzt so weit ist das er mal anfängt zu suchen. Alle Anderen in der Klasse und Jahrgangsstufe sind da schon weiter. Sie haben seit Wochen einen Platz, denn sie haben nicht wie wir erst eine Woche vor den Sommerferien die Unterlagen bekommen, nein, bei den meisten war es so Anfang April 2013 und hatten da viel mehr Zeit sich darüber klar zu werden was für ein Bereich es werden soll und welcher Betrieb genommen werden könnte.

Also nach unseren Bemühungen die Suche vor den Sommerferien anzufangen, musste man sich ja erstmal klar darüber werden, ob nun wieder in einer Küche als Koch zu arbeiten das Richtige wäre, oder Konditor. Aber auch Bäcker wären interessant. Um sich darüber klar zu werden brauchte man die ganzen Sommerferien. Auch das Angebot von uns ihm zu helfen brachte wenig Erfolg, denn unser Pflegesohn war leider die ganze Zeit bei seiner Oma, und nur zu wichtigen Terminen bei uns. Auch unsere Bitten an die Oma dem Jungen zu helfen, bei der Wunschfindung und der Suche nach einem geeigneten Platz waren wenig von Erfolg gekrönt.

Auch jetzt, die erste Woche Schule und die Vorbereitungen dort für das Praktikum brachten nur die Erkenntnis das Konditor und Bäckerei schwierig werden, denn alle Stellen sind schon besetzt. Die Alternative die wir jetzt in 8 Wochen erarbeitet hatten, ist der Einzelhandel und so suchten wir heute nach einem Telefonat mit der Schule einen Platz für den Jungen.

Das besondere bei dem Telefonat mit der Lehrerin war allerdings, dass wir viele Infomationen bekommen hatten, die wir bis dato nicht wussten. Dazu gehört z. B. wann die Termine bekannt gegeben wurden und Vorbereitungsveranstaltungen... Nach dem die Klassenlehrerin uns lobte, was für eine gute Arbeit wir leisten würden und die Fortschritte in der Schule unser Verdienst wären, sollten wir den Jungen doch bitte unterstützen. So wie vor den Ferien, dass seine Versetzung in die Klasse 9 klappe. Natürlich gingen wir dieser Bitte sofort nach.

Nichts desto trotz haben wir jetzt 5 Vorstellungstermine. Den 5. und den mit Zusage einer Stelle den hat Sarah erledigt, mit den Worten das wir vorbei kommen sollen mit den Unterlagen, die wir dann sofort ausfüllen können.

Also sind wir gestern dahin gefahren und erfreuten uns, doch nicht als Letzter einen Platz gefunden zu haben.

in diesem Sinne

euer Sascha

Freitag, 22. Juli 2011

Zeugnis Ausgabe das Trauma

Tach auch,

heute gab es Zeugnisse, und ja es ist ein Drama, heute wie damals. Ich wiess noch genau wie ich mich jedes Jahr fühlte, nicht das ich krank wurde, nein es war mehr so Angst. Es war Versagens- angst aber nix schlimmes.
Auch wenn man im Vorfeld wusste was es für Noten gab, war es immer wieder aufs Neue die Frage was erwartet mich da.
Mitschüler hatten 3 Tage vorher Durchfall oder ihnen war schlecht. Wieder Andere bekamen Ausschlag, und Hey, ich war auf einer Waldorf -Schule, da gibt es keine Noten, sondern nur Beurteilungen. Was das Ganze bei einen Schulwechsel erschwert, denn jeder kann was anderes daraus interpretieren, und das Umschreiben auf Noten dauerte mit unter Wochen...

Heute war ich auch das erste Mal nicht als Kind bei der Zeugnisausgabe, sondern als Onkel von meinen Neffen. Ich war nicht aufgeregter wie mein Neffe, aber schon etwas, und nein ich hatte auch keine Bauchschmerzen, ne mir ging es gut, aber meinem Neffe spürte man den Stress an.
Auch wenn mich keine seiner Noten überraschte war es anspannend für mich, da mir Gedanken durch den Kopf gingen, wie ich mich damals fühlte. Und erst bei den wichtigen Abgangs-Zeugnissen, man was war da in mir los. Anspannung pur! Als die Noten besprochen wurden war man ja schon sehr angespannt,aber als man das Zeugnis in eigenen Händen hielt, war die Anspannung ins unermessliche gestiegen.

Aber heute war es ganz einfach, ich freute mich für den Kleinen das er eine Klasse weiter kommt, auch wenn alles besser sein könnte, aber er hatte auch ein Jahr hinter sich, dass komplizierter nicht sein konnte, und das zeigten auch die Noten.
Nur ich war erstaunt wie gut ich mich in meinen Neffen versätzen konnte, da in dem Moment alles für mich wider zum greifen nah war. Ich glaube, dass diese Tage sich wohl für die Kinder nie ändern wird. Es ist immer ein Tag der Beurteilung, ein Tag des steitens und des weiter kommens...

Die Bedeutung von Zeugnissen nach der 4. Klasse, wo die Weichen gestellt werden für die Zukunft, dann nach 6 Jahren das Abgangszeugnis oder später das Abitur, all dies sind sehr anspannende Ereignisse und ein Teil der Leistungsgesellschaft, nein ein Zeichen, denn da kommt die Frage auf, "was hast du für Papiere".

Ich habe an Tagen wie diesen viele Kinder weinen gesehen, Eltern die enttäuscht sind warum das Kind es nicht zum Gymnasium geschafft hat, oder warum man nur zur Hauptschule kommt.

Ich sach mal so.... tut das heute noch so Not dat Kinder so leiden???


in diesem Sinne euer Sascha