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Samstag, 2. November 2013

Das Laster mit der Legasthenie

Tach auch,

die Menschen dich mich kennen wissen, dass ich ein Legastheniker bin.  Für alle die das nicht wissen was das ist, das ist eine Lese- und Rechtschreibschwäche. Die kann man auch bei Wikipedia nachlesen.

Es kam jetzt vor, dass behauptet wurde, dass die Texte die ich veröffentliche nicht von mir stammen könnten, da sie ja ohne Fehler sind. Nun ja, ich gebe es zu, ich nutze moderne Hilfsmittel. Zum Einen eine Spracherkennung ,sodass ich die Texte einspreche und das Programm dieses in einen Text umwandelt. Was auch immer wieder vorkommt, wenn meine Umgebung mal wieder lauter ist und das mit der Spracherkennung nicht funktioniert, dann schreibe ich diese Texte vor, lasse sie mir von  einem Office-Programm schon mal vor korrigieren und dann kommt der besondere Clou. Ich gebe meine Texte Menschen zum korrigieren, wo ich weiss, dass sie das sehr gut können und so bekomme ich meinen Bloggeintrag oder andere Publikationen fehlerfrei in der Rechtschreibung und Grammatik.

Ich bin den Menschen und da besonders meiner Freundin Sarah sehr dankbar, denn so kann ich dieses schöne Hobby betreiben. Es hat mich schon viel Überwindung gekostet und ich habe auch oft das Gefühl das ich da jemanden zur Last falle, aber wie sagt mein Pflegesohn immer so gerne „So bin ich halt“ Ich kann das leider nicht ändern, denn ich sehe oft Rechtschreibfehler bei Anderen, aber meine eigenen komischer Weise nicht.

Ich denke, jetzt habe ich euch allen gezeigt wie es sein kann, dass ein Legastheniker in der Lage ist etwas zu schreiben, ohne das dort Fehler zu finden sind.

In diesem Sinne

Euer Sascha

Dienstag, 2. August 2011

die Gabe des lesens...

Tach auch,

sicherlich kennt es jeder, man will etwas lesen, aber dann kommen die Störungen... Wie ich es hasse.

Nur ein paar Beispiele die mir den Nerv rauben.

Man flegelt sich auf das Sofa und hat ein Buch in der Hand - sagen wir mal es ist Harmonielehre - und ein kleiner Junge kommt rein und redet einen die ganze Zeit dicht, mit irgendwelchen Fabelwesen aus einem Computerspiel.

Oder man sitzt wieder auf dem Sofa, das TV-Gerät dudelt ehe irgendeinen Scheiss und man wird von dem selben Jungen voll getextet, wie toll doch gerade die Serie oder Film ist.

Was auch gut kommt ist, man ist wieder auf dem Sofa und schaut in das Buch und versucht zu verstehen warum die Tonika gerade jetzt die Tonika ist und nicht die Subdominante und man muss sich anhören ( vom selben kleinen Jungen ) was man tolles bei Oma mit Lego gemacht hat und ob man das selber als Kind auch gemacht hat.

Bei diesen Beispielen  reagiert man ja noch freundlich, weil es ja ehrlich gesagt nervt aber doch süss ist wenn die Kleinen mit den Themen die für sie wichtig sind zu einem kommen und da sollte man zuhören.

Noch schöner ist es wenn man gerade vertieft ist und das Telefon klingelt weil man mitgeteilt bekommt das der Koch im TV gerade was tolles zu essen macht: Hallo, es ist nur Fernsehen nicht das Leben. Ich will lesen.

Dieses kennt ihr sicherlich alle... mir kommt es sehr oft vor als wenn man sehr unverstanden angesehen wird wenn man sagt das man Bücher liest oder schon gelesen hat. Ich meine, ich habe ein paar Bücher, aber nicht wirklich viele. Nur eine Wohnung ohne Bücher ist für mich leer. Ich kenne das von Zuhause das überall Bücher waren, im Kinderzimmer genauso wie im Wohn- oder Schlafzimmer, selbst in der Küche waren Bücher - ok es waren Kochbücher.

Und mein Neffe schaut mich immer mit grossen Augen an mit seinen 13 Jahren wenn ich lese oder auch wenn Sarah was liest. Wir lesen hier wirklich viel, der eine mehr Sachbücher und weniger Romane der andere mehr Romane und dafür weniger Sachbücher. Aber schon alleine bei den Romanen gibt es Unterschiede. Ich stehe auf Scifi, Sarah hingegen mehr auf gruselige Sachen und dunkle Gesichten. OK, das kann gut sein und spannend aber dann lieber doch was mit Scifi da bin ich besser aufgehoben.

Wie man sehen kann, ist es vielseitig was hier gelesen wird und das finde ich gut. Es zeigt nur das halt eine gewisse Offenheit des Geistes hier drinnen ist.

Ich kann es nicht verstehen, wenn in einem Haushalt nur das Telefonbuch das einzige Buch ist neben denen die man für Schule oder so braucht. Für mich gehörte das von klein auf dazu. Aber ich sehe an meinem Neffen das das nicht mehr so selbst verständlich ist, wobei meine Schwester hat früher mehr gelesen wie ich. Ich bin da recht spät mit angefangen, aber da soll bei Jungs normal sein. Aber der Computer reitzte mich so sehr und wen man ihn bedienen wollte musste man lesen und verstehen wie man programmiert und so las ich alles was ich bekommen konnte.

Wollen wir hoffen das das auf die Jugend abfärbt den was gibt es schöneres als zu lesen im Bett und an der Seite den menschen einzuschlafen zu sehen den man liebt nach einem langenTag.


in diesem Sinne

euer Sascha