Mittwoch, 24. Dezember 2014

Weihnachtseinkauf Stress und meine Stimmung

Tach auch,

Heute geht es um Weihnachten den Stress den man damit hat im Vorfeld und ja wie die Stimmung darunter leidet.



würde uns sehr freuen wenn ihr mal dazu eure Erfahrungen mitteilen würdet.

in diesen sinne

Euer Sascha

Sonntag, 21. Dezember 2014

Über das zusammen leben mit Nachbarn

Tach auch,

Heute kommt nur ein Video oder mehr ein Audio Blog. Das Thema sind die lieben Nachbarn und was man da so in einem Mehrfamilienhaus erleben kann.



Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr eure Erlebnisse in den Kommentaren hinterlassen würdet, wir denken das jeder schon mal seine Erfahrungen da gemacht hat.

In diesen sinne


Euer Sascha

Montag, 27. Januar 2014

Der Kampf mit den Behörden

Ich finde es immer wieder erschreckend, was Behörden die Menschheit beeinflussen können. Man hat nur Rennerei, tonnenweise Papier und das Beste ist, dass sich keiner wirklich auskennt, nicht einmal die Behörde selbst!

Da habe ich von einem Fall in meinem Bekanntenkreis gehört, wo es eigentlich um was total einfaches und simples geht. Ein ganz gewöhnlicher Antrag auf Kindergeld.

Gut also den Antrag ausgedruckt und ausgefüllt, und da fängt es schon an. Fragen über Fragen, die so gut gestellt werden, dass man nicht weiss welche Antwort die Richtige ist. Da ist ein Profi-Kreuzworträtsel schon wesentlich einfacher.

Hat man diesen Antrag ausgefüllt muss man erst mal zum Amt gehen und sich einen Stempel abholen das es dieses Kind auch wirklich gibt. Noch nen paar Nachweise beigefügt und abgeschickt mit dem Hinweis das es bis zu 6 Wochen dauern kann bis eine Entscheidung gefällt wird…

Also abwarten…..!

Dann bekommt man nach 5 Wochen schon eine Antwort. Aber nicht das es genehmigt oder abgelehnt wurde, nein, es fehlen noch Daten. Nach dieses Daten wurde aber gar nicht gefragt im Antrag. Also wieder los zum Amt und das klären.

Und dann nach nochmals 5 Wochen bekommt man eine Entscheidung. Was passiert dort so lange?! Ich lasse mich dazu mal nicht aus, ich sage nur folgendes: Jeder braucht eine Darseins-Berechtigung!

Noch schöner ist es beim Jobcenter. Die fordern ganze 3 mal die gleichen Bescheinigungen an, da sie wohl verloren gegangen sind. Passiert halt mal.

Aber wehe man ist nicht innerhalb von 7 Tagen mit den Unterlagen vor Ort, denn dann gibt es Sanktionen.

Sowas ist doch echt nicht mehr normal. Ich frage mich immer wie diese Menschen nachts noch ruhig schlafen können, da sie ja am Tag auch nichts weiter tun…

In diesem Sinne

munter bleiben

… die Sarah …




Samstag, 18. Januar 2014

Begriffsstutzige Medien - Junkys in allen Lebenslagen.

Tach auch,

ach das Leben wäre so schön, so viel einfacher, einfach nur herrlich, wenn es nicht die Sorte von Menschen gebe über die ich euch jetzt berichten möchte.

Wer kennt ihn nicht, den schnellen modernen Menschen?! Er Weiß alles besser, ist stets informiert und ohne sein schlaues Mobiltelefon findet er nicht mal nach Hause.
Mal ganz ehrlich, was nütz es, dass ich technisch auf dem Laufenden bin, aber sonst nicht klar komme? Die einfachsten Fragen nicht ohne die google - Suche zu befragen beantworten kann? Oder das kleine 1 x 1 aufsagen ohne Taschenrechner - App auf dem Handy zu haben?

Der Nachrichten -  Abstinenzler hat alles was er braucht, Facebook und co., schaut Filme im TV oder online, aber Nachrichten und Informationen das wird verpönt, denn so was interessiert eh niemanden. Was in der Welt los ist brauche ich doch nicht zu wissen.
Das Einzige was mich am Fernsehen interessiert sind Nachrichten, den Rest bekomme ich schneller und einfacher. Im Internet bekomme ich eigentlich auch die Nachrichten, aber hey, Tagesschau ist doch Pflicht,  den Rest kann und will ich mir nicht antun. Aber unser Held hier, er lebt vor sich hin, denn in Nachrichten hört man eh nur das Selbe. Krieg, Mord, Kindesentführungen, dass ist doch alles traurig und ganz ehrlich auch böse, damit beschäftigen wir uns erst gar nicht.

Der Medienabhängige. Diese Sorte Mensch ist was ganz besonderes. Der TV läuft 24 Stunden, der Computer auch und dazu noch Handy und diverse Konsolen. Auf dem TV läuft irgendetwas, im PC ist Youtube am laufen und auf den Konsolen samt Handy irgendwelche Spiele.
Oh ja, wie ich das liebe, nicht das so ein Verhalten jemandem auf den Sender gehen kann, nein, worauf soll man sich da noch konzentrieren?! Im TV Zeichentrick oder sonst eine minderwertige Berieselungskacke, auf dem PC laufen Youtub Videos von Spielern, die Spiele spielen und es kommentieren. Hey, heute muss man nicht mal mehr ein Spiel am Computer selber spielen, man kann Anderen dabei zusehen, was für ein Zeitvertreib. Dazu kommt es noch das ja gespielt wird was wir auf Youtube sehen. Auch total schlau, ich denke ich bin zu alt für diesen Scheiß.

Andere schauen im Netz wie kleine Kinder ganz unverfangen jeden  Scheiß an ohne darauf zu achten was sie herunterladen und installieren. Dann wundern sie sich warum der Rechner langsamer wird, bis fast nicht mehr geht oder beim Surfen sich gefühlte 500 Fenster öffnen, so das man eine halbe Stunde klicken muss um alles zu schließen.
Was soll ich dazu noch sagen außer das das Beste Antiviren-Programm und die beste Fierwall nix bringen, wenn der Benutzer so leichtsinnig im Internet unterwegs ist, wie ein 4 jähriges Kind beim Lego bauen. Schlimm ist es schon das es Schadsoftware gibt, aber sind die, die es sich in Massen auf den Rechner holen nicht viel schlimmer??? Kopf hoch, der freundliche Computerservice-Mitarbeiter richtet das schon, nur ist es nicht billig. Da ist es billiger sich die Fotos und Filme im Fachhandel zu kaufen .

Diese Liste könnte ich noch Stundenlang fortsetzen… In meinen Mitte Zwanziger habe ich in einigen PC-Schrauber-Hütten gearbeitet, große wie kleine und eigentlich immer das Selbe dort erlebt. Und heute bei meinem Pflegesohn sehe ich das andere Extrem. Im Bekanntenkreis wiederum das Andere. Ist heute nicht Medienkompetenz das Los aller Dinge? Warum zahle ich 12 € für einen Internet-Pass wenn danach sinnlos Sachen aus dem Netz geladen werden und installiert werden,  oder eine Dauer -  Berieselung statt findet mit sämtlichen Medien? Hey, ganz ehrlich, ich lebe auch gerne in meiner Internetwelt, wo ich Videos und Blogtexte produziere, mich mit Anderen die das selbe Hobby haben austausche, aber es auch ein Hobby sein lassen. Daneben nutze ich auch gerne das Internet für meine zweite große Leidenschaft, die Musik. Dort bin ich in Foren aktiv wo es um Musikproduktion geht. OK, da sind noch viele Bekannte aus meiner aktiven Zeit, als ich noch kommerziell Musik gemacht habe, aber es ist jetzt auch nur noch ein Hobby.
Nichts desto trotz weiß ich mein reales Leben zu schätzen und das auch sehr gerne ohne PC, Internet, TV und Handy. Ich lebe nicht nur im virtuellen Raum, nein, überwiegend im realen Leben, dem bin ich mir bewusst und genieße es. Dazu kommt, das ich auch gerne mal spiele, sei es mit Anderen oder alleine aber genau wie im realen Leben, ist dies in der virtuellen Welt selten der Fall. Dafür schätze ich es einfach zu sehr mich gepflegt zu unterhalten. Naja, das bringt wohl das Alter mit sich, denn gespielt habe ich auch mal mehr, nur damals war das ganze elektronische seltener oder einfach viel zu teuer.

Wie habt ihr das so empfunden damals und wie ist es heute? Geht euch so manches auch auf den Senkel? Nur noch Menschen um sich zu haben die gespannt auf ihre schlauen Mobiltelefone schauen ohne was zu sagen? Hey, da macht das sich mal treffen richtig Spaß.

In diesem Sinne

Euer Sascha





Sonntag, 12. Januar 2014

Youtube - Star sein.

Tach auch,

ja was soll ich sagen… In den vergangenen 4 Jahren, in denen ich mich sehr mit Youtube beschäftig habe, sah ich Menschen kommen und gehen. Hier und da habe ich auch viel mit dem Einen oder Anderen geschrieben. Zu erst über das Internet-Mail-System, dann auch über Facebook und es war richtig schön damals.
Dann kam es in Mode das man ein Partner sein musste, weil nur dann ist man wer, ohne das würde es einfach nicht mehr gehen. So gab es 3 Lager, die die Partner waren, die es werden wollten und die, denen es scheiß egal war.

Was war davon die Konsequenz? Die Partner wurden schnell groß, nicht alle aber viele, denn es gab ja so Gruppierungen. Ich rede jetzt nicht von Netzwerken, nein, ich rede davon, dass nur wahre Partner mit anderen was zu tun haben wollten und so wurde es immer seltener das auch mal geantwortet wurde. Ja sogar auf Facebook und twitter hatte man keine Chance mehr, auch nur eine Antwort zu bekommen und die Mail-Funktion in Youtube die konnte man da schon mehr als vergessen.
Die 2. Gruppe, die der ersten empor kommen wollten, die haben jedes Instrument genutzt um Aufmerksamkeit zu bekommen. Da kamen Antworten und es entstanden viele Gespräche die zum Teil auch hoch interessant waren. Aber sobald sie den erwünschten Kreis der Partner gekommen waren, war es damit auch ganz schnell vorbei.
Die 3. Gruppe schreibt und schreibt sich bis heute die Finger wund, da bekommt jeder eine Antwort,  so lange die Zeit es zulässt aber es kommt eine .

Jetzt wo jeder Partner werden kann und es auch die Netzwerke gibt, ist das ganze noch mal viel schlimmer geworden.

Die  jenigen, die in einem Netzwerk sind sprechen in ihren Videos davon, dass sie doch so gerne Kommentare hätten und das man ihnen schreiben soll, aber wirklich passieren tut da nichts und das Verhalten auf twitter und Co. ist auch nicht viel anders. Sie posten was, es gibt viele Antworten oder Kommentare, aber echte Interaktion - davon kann man nicht viel sehen.

Die Gruppe die jetzt in ein Netzwerk will, aber natürlich kein Partner ist, die schreiben sich jetzt schon auf ihre Finger wund. Der Rest ist abgetrieben vom vielen Schreiben, da wird Werbung gemacht, Kommentare geschrieben und möglicht alles beantwortet was geht.

Die 3. Gruppe schreibt auch viel, freut sich über Kommentare und macht ihr Ding, wobei es da welche gibt die Partner sind und die, die keine sind. Das ist aber ok, denn warum nicht etwas Geld nebenbei machen. Werbung ist im Internet doch total normal geworden.

Ich sehe es so, bei den wenigen Klicks und noch weniger Kommentaren die ich bekomme, kann ich gerne mir die Zeit nehmen um zu antworten. Bin ja froh das ich den Menschen hier und da mal zum Nachdenken anregen konnte. Was ich nicht verstehe ist, dass es Mitmenschen gibt, die rumheucheln das sie Interesse an dem haben die ihnen Geld bringen aber es nicht mal für sinnvoll halten ihnen zu antworten.
Besonders schön kann ich die bei twitter beobachten, denn dort ist was Youtube angeht viel mehr los wie auf Facebook. Da sind wirklich fast alle vertreten und da sehe ich das viele nur mit ihres gleichen schreiben, den jeder der nicht 10.000 Abonnenten hat, da wird nicht reagiert. Ich rede nicht von denen die 100.000 Follower haben auf twitter, nee, die haben stellenweise keine 1.000 aber es ist ein Partner in einem Netzwerk oder noch ein alter Youtube Partner.
Warum machen die das?! Es ist doch so, dass die Kommentare wollen und ich soll ihnen die Meinung mitteilen, das ist alles nur gelogen, da ist kein wahres Interesse dahinter nur das liebe Geld aus den Klicks.

Natürlich sind nicht alle so. Es gibt viele die einfach so viel zu geschrieben werden, dass sie nicht anders können als nur einen Teil zu beantworten. Nee, von denen die so ab 5000 Abonnenten haben da fängt das Gott Gehabe an.

Wie ihr erkennen könnt, brodelt das Thema in mir und das ist nicht der erste Versuch darüber zu schreiben, nein, das war der 3. Nur dieses Mal musste es raus gelassen werden.

In diesem Sinne

Euer Sascha


Dienstag, 24. Dezember 2013

Stress vor den Feiertagen oder das Einkaufs-Maßacker.

Tach auch,

es ist mal wieder soweit. Das Fest der Liebe steht an und ich war nach dem Wochenende einkaufen. Ja, am MONTAG. Einen Tag vor Heiligabend. Um 8:30 sind wir am Kaufland angekommen, natürlich schon echt voll auf dem Parkdeck und innen war es auch nicht besser.
Natürlich musste ich auf die Toilette, da der Kaffee rauswollte, das klassische KK - Frühstück (Kaffee und Kippe). Also auf dem Klo angekommen und natürlich nirgendwo Papier. Sowas liebe ich und dann obwohl gewischt war noch über all der Kot in den Ecken. Sowas liebe ich und brauche ich wie die Pest.

Also nachdem Hochgenuss kam dann der Einlass und das Gerempel und Geschuppse ging los. Nicht das ich das nicht vertragen könnte, aber wie die Leute sich alles gekrallt haben und aus den Fingern gerissen haben geht echt nicht! Es waren ja genug Angestellte da die immer wieder die Regale voll packten. Also genug war für alle da, aber die Leute meinen es könnte ja sein das man keine Kartoffeln mehr bekommt.

Wer jetzt öfters in einem Kaufland einkaufen geht, der kennt es sicher, dass sich die Aufteilung doch recht ähnelt, denn nach dem Obst und Gemüse kommen die Konserven, danach wurde sich ja halb geschlagen, denn Pilze aus der Dose gehen ja aus und kommen nicht mehr wieder.

In der Abteilung mit den Molkereiprodukten war es nicht anders. Aber richtig schlimm wurde es in der Fleisch- und Backwarenabteilung. Das man sich nicht die Waren aus dem Einkaufswagen klaut war verwunderlich, denn da war die Hölle los. Das übertraf alles, egal ob frisches Fleisch,  tiefgefrorenes Fleisch oder Backwaren… Denn da kante man keine Freunde mehr da wurde nur gehamstert.

In der Abteilung mit den süssen Sachen war es erstaunlich ruhig und von allen Sachen mehr als genug da. Aber in der Abteilung mit den Getränken wurde es wieder schlimmer. Die Feiertage sind wohl doch ein Fest des besinnlichen Besaufens. Nicht desto Trotz kamen die Kassen und da konnten sie nicht schnell genug hin kommen. Michael Schumacher wäre stolz gewesen, hätte er das mit ansehen können, wie gekonnt die Verfolger abgehängt worden.

An den Kassen angekommen will man schnell wieder raus aus dem Laden und seine Beute nach Hause tragen. So war es auch, da konnte man nicht warten bis der Aufzug leer ist und alle Personen ausgestiegen waren, nein, da wurde noch gedrückt das man selber noch mit rein passte.
So verging der Morgen. Wir hatten blaue Flecken, beinahe 2 Auffahrunfälle und das dumme Gefühl das das nur der Auftakt war. Den heute muss noch was zu trinken gekauft werden und morgen die Bestellungen abgeholt werden, neben ein paar frischen Produkten. Wer will schon den Salat 4 bis 5 Tage rumliegen haben?! Da denke ich doch gerne zurück wie schön es noch war am Wochenende auf einen Samstagabend um 20:30 einkaufen zu gehen, alles war entspannt und leer, niemand stresste einen und jeder wollte ganz entspannt nach Hause.

Morgen wird es wieder anders werden, da bekommen die Leute es mit der Angst zu tun. Es sind 2 Tage wo man nichts einkaufen kann und dann gibt es wohl nichts mehr zum Einkaufen. Was ist nur in den Jahren wenn der Heiligabend auf einen Donnerstag  fällt? Dann gibt es 3 Tage nichts zum Einkaufen.

Ich wünsche euch allen ein schönes Fest und besinnlichte Tage mit euren Lieben.

In diesem Sinne

euer Sascha 

Montag, 11. November 2013

Was für ein Scheiß

Tach auch,

der aufmerksame Leser wird sicherlich wissen das wir einen Pflegesohn haben. Natürlich ergeben sich damit  auch Termine. Ein besonderes Highlight ist das sogenannte HPG (Hilfe Plan Gespräch).

Im HPG werden alle möglichen Fragen die zum Wohl des Kindes sind geklärt. im Grunde eine richtig sinnvolle Sache. Weniger geil ist es  wenn man umgezogen ist und sei es auch nur in die Nachbar Stadt. Denn so eine Übergabe kann gerne ein Jahr dauern.

Und gerade wurde der Termin mal wieder abgesagt, mit der Begründung, dass sich die neue Person vom Jugendamt an die der Fall jetzt gehen wird, erst mal ein Experten Gespräch wünscht. Ok ist berechtigt, da über die ganzen Jahre viele Experten viele Erfahrung gemacht haben mit unserer kleinen Familie. Darüber muss und kann man ja mal reden. Hatten ja auch nur ein Jahr Zeit dazu.

Das Besondere ist ja, dass wir die Neue vom Jugendamt oder besser noch die  Frau die den Fall jetzt bekommt  nicht mal kennen. Es gab ja mal so Überlegungen Anfang des Sommers, dass wir uns kennen lernen sollten, aber dann kam der Urlaub, die Grippe, der Urlaub 2 und ja die Ferien und jetzt sollte es die Übergabe geben.

Dabei ist die Frau vom Jugendamt nicht nur dafür zuständig das die behördlichen Sachen erledigt werden, nein, sie hat einen 50/50 Job. Sie ist auch für die Betreuung von Pflegefamilien zuständig wenn es da Familien interne Probleme gibt, oder es mit den leiblichen Eltern schwierig ist. Eine doch eher ungünstige Konstellation, da auf der einen Seite sie Beschlüsse fassen kann als Jugendamt und auf der anderen Seite beraten und vermitteln muss. In unserer alten Heimat war dies getrennt. Da hatten wir das Amt auf der einen Seite und eine systemische Familien Therapeutin auf der anderen Seite, die halt die Beratung und Konflikt Bewältigung machte. So kamen Vorschläge von dort und das Amt setzte dieses gegebenenfalls um. So konnte man auf das Amt sauer sein aber Vertrauen zu der beratenden Seite haben. Das gibt es jetzt nicht mehr.

Ich verstehe echt nicht, warum jede Kommune das anders handhabt, als zumal sie in selben Kreis liegen und dazu echt kein Geld in der Stadt Kasse haben.

Es ist einfach nur total Nerven aufreibend. Seit einem Jahr in der Schwebe zu sein nicht genau zu wissen, wer jetzt was abdeckt und immer wieder Termin Verschiebungen hin nehmen zu müssen. Geht es hier nicht um das Wohl eines Kindes?

In diesem Sinne

Euer Sascha

Dienstag, 5. November 2013

In eigener Sache

Tach auch,

heute mal was in eigener Sache. Wie sicherlich der Ein oder Andere weiß,  ist dieser Blogg ein nicht ganz ernst zu nehmendes Internet-Angebot. Hier wird etwas überspitzt, mit spitzer Zunge, sehr ironisch und auch sarkastisch, verschiedene Lebensbeobachtungen und auch Ereignisse aus unserem privaten Leben dargestellt.

Der Satz ganz oben, unter dem Banner, mit der Katze sollte eigentlich jedem sagen, um was es hier geht „Interessanter Wahnsinn des alltäglichen Lebens, Weisheiten in kleinen homöopathischen Dosen. Die unerträgliche Leichtigkeit des Irrsinns.“ Das sollte doch alles sagen.  Worte wie Irrsinn und Wahnsinn, dass es hier nichts gibt was wirklich ernst gemeint ist, auch wenn es oft einen ernsten Hintergrund hat. Wir wollen uns hier den Stress den Kummer und vieles vom Herzen schreiben und  benutzen dafür den oben genannten Stil der Ironie und des Sarkasmussees.

Ich bzw. wir können nicht verstehen, dass irgendjemand das hier alles ernst nimmt. Natürlich haben alle Texte einen wahren und von uns erlebten Hintergrund, dennoch sind viele kreative Elemente enthalten. Wenn ich schreibe, dass ich 500 € für ein Programm ausgegeben habe, dann habe ich nicht mal 50 € bezahlt, denn wir nutzen Gratis-Software, freie Programme aus dem Netz oder halt alte Programme.

Genauso gut könnte ich schreiben, dass wir uns einen Neuwagen gekauft haben und es damit nur Stress gibt, aber jeder der uns kennt weiß das wir einen alten Wagen haben.

Was ich sagen will ist, dass Leben ist viel zu ernst um nur über Ernstes zu schreiben. Da macht es doch viel mehr Freude, wenn wir dann noch über die Kleinigkeiten, die dennoch interessant sind oder lustig, eben das schreiben was ein nicht unbedingt sofort aufgefallen ist. Aber im Nachhinein sich als amüsant heraus stellte. In einem Wartezimmer rumsitzen und einer Oma beim furtzen zu zusehen kann erst traurig sein. Wenn aber das kleine Mädchen gegenüber die Mutter ganz leise fragt, was diese Oma gegessen hat das sie so furtzen muss, da stelle ich mir schon die Frage und so kommt uns die Geschichte mit dem Furtze raten in den Kopf.

Das Leben ist zu ernst behaltet euch immer etwas Schönes oder lustiges im Hinterkopf.

In diesem Sinne

Euer Sascha

Samstag, 2. November 2013

Das Laster mit der Legasthenie

Tach auch,

die Menschen dich mich kennen wissen, dass ich ein Legastheniker bin.  Für alle die das nicht wissen was das ist, das ist eine Lese- und Rechtschreibschwäche. Die kann man auch bei Wikipedia nachlesen.

Es kam jetzt vor, dass behauptet wurde, dass die Texte die ich veröffentliche nicht von mir stammen könnten, da sie ja ohne Fehler sind. Nun ja, ich gebe es zu, ich nutze moderne Hilfsmittel. Zum Einen eine Spracherkennung ,sodass ich die Texte einspreche und das Programm dieses in einen Text umwandelt. Was auch immer wieder vorkommt, wenn meine Umgebung mal wieder lauter ist und das mit der Spracherkennung nicht funktioniert, dann schreibe ich diese Texte vor, lasse sie mir von  einem Office-Programm schon mal vor korrigieren und dann kommt der besondere Clou. Ich gebe meine Texte Menschen zum korrigieren, wo ich weiss, dass sie das sehr gut können und so bekomme ich meinen Bloggeintrag oder andere Publikationen fehlerfrei in der Rechtschreibung und Grammatik.

Ich bin den Menschen und da besonders meiner Freundin Sarah sehr dankbar, denn so kann ich dieses schöne Hobby betreiben. Es hat mich schon viel Überwindung gekostet und ich habe auch oft das Gefühl das ich da jemanden zur Last falle, aber wie sagt mein Pflegesohn immer so gerne „So bin ich halt“ Ich kann das leider nicht ändern, denn ich sehe oft Rechtschreibfehler bei Anderen, aber meine eigenen komischer Weise nicht.

Ich denke, jetzt habe ich euch allen gezeigt wie es sein kann, dass ein Legastheniker in der Lage ist etwas zu schreiben, ohne das dort Fehler zu finden sind.

In diesem Sinne

Euer Sascha

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Dumme Menschen beim Einkaufen

Tach auch,

gestern war es mal wieder so weit. Wir gingen in den Aldi gegenüber um noch schnell was für den Abend einzukaufen. Etwas Gemüse und Nudeln für eine Gemüsepfanne. Jetzt ist es so, die ganzen Einkaufsläden, speziell diese Neubauten von Aldi, sind ja alle gleich aufgebaut. Man kommt rein und findet sich im Grunde schnell zurecht. Als erstes kommen Getränke und Wühltische, dann geht es auch schon los mit Süßigkeiten. Was dann endet mit Gebäck und Aufbackbrötchen.

Und genau da stehen wir. Wir kaufen noch ein Baguette von der Frische-Backabteilung und hinter uns sind die abgepackten Backwaren.

Da höre ich eine Frauenstimme die fragt: „ Was ist denn eigentlich Baumkuchen?“  Sarah dreht sich um und muss schon schmunzeln, weil in diesem Moment sprach eine Männerstimme: „ Das ist irgendetwas aus der DDR! “ Ok dachte ich, da fragt ein Kind, weil danach kam die Frage: „ Was ist eine DDR? “ Darauf hin die Männerstimme wieder sagte: „ Das war das andere Deutschland! “ Ich drehte mich auch um und sah eine Familie.

Der Vater hatte einen zu grossen Jogginganzug an, so wie man das Anfang der 90-ger trug mit Sandalen und weissen Tennissocken, die aber schon nass und dreckig waren. Die Mutter und die Tochter hatten auch einen Jogginganzug an, derselben Art nach, aber dieser war zu klein und zu kurz, was die Beinlänge anging.

Im vorbei gehen an uns wurde noch fleissig über das andere Deutschland debattiert. Dabei stellte ich fest, dass nicht das Kind fragte was die DDR sei, sondern die Mutter die gut und gerne Mitte 40 war. Der Hammer war allerdings, dass die Tochter ihren Eltern mit ihren geschätzten 13 Jahren erklären konnte was die DDR war.

Gehört so was nach 25 Jahren nicht zur Allgemeinbildung und haben die Eltern in ihren ersten 20 Lebensjahren nicht mitbekommen, dass es ein geteiltes Deutschland gab? Es war ja ständig in den Nachrichten und immer wieder Thema, selbst ich mit meinen 12 Jahren habe das damals mitbekommen das es das gab, und besonders vor dem  Mauerfall, als die ganzen Protestmärsche in Leipzig waren und auch die ganzen Flüchtlinge in Botschaften sassen.

Das konnte man nicht übersehen damals.
Wer weiss was diese zwei Menschen damals getrieben haben, aber das Verhalten und Auftreten beim Einkaufen zeigte mir nur, dass diese Zwei keine Nachrichten schauen oder Zeitung lesen.

Ich bin heute nur froh, dass meine Eltern mir zeigten, wie wichtig es ist sich zu informieren, was eine Bücherei ist, was eine Tageszeitung und Nachrichten im Radio oder im Fernsehen sind. Noch dankbarer bin ich ihnen, dass sie mir ermöglichten die bestmöglichste Schulbildung zu geniessen und immer neugierig auf Neues zu sein.

Da möchte ich danke sagen…  DANKE!!!

So Kleinigkeiten zeigen mir immer wieder wie wichtig  es ist, informiert zu sein, denn nichts ist einfacher wie dies heute mit allen seinen Informationsmöglichkeiten.

In diesem Sinne und immer  neugierig bleiben
Euer Sascha

Freitag, 25. Oktober 2013

Installations- Warn

Tach auch,

ich bin wieder mal am austicken. Da kauft man sich teure Software, spart sie sich förmlich vom Munde ab, und was dann -  läuft nicht.

Warum kann man Software auf den Markt schmeißen die nicht läuft, wenn der Benutzer Administrator ist oder in der Gruppe der Administratoren sich befindet?! Nachdem man dann einen neuen Standardbenutzer angelegt hat  läuft das Programm immer noch nicht, weil die Benutzer-Kontrolle instabil ist und dadurch ein Programmteil nicht geladen werden kann.

Dann schaut man in der Onlinehilfe, die sehr gut gemacht ist, aber findet dort nur Informationen für Vista. Natürlich sind die angegebenen Wege unter Windows 7 vollkommen anders und ich kann mich wieder durch und durch klicken, bis ich die Punkte gefunden habe.

Es gibt echt bessere Wege 500€ auszugeben und danach vollkommen frustriert zu sein, als sich Software zu kaufen.

In diesem Sinne

Euer Sascha

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Dumme die dummes tun

Tach auch,

oh man, die vergangenen Tage waren echt mal hart. Erst die Grippe und jetzt dumme Menschen egal wo ich hinsehe. Erst dieses Wochenende habe ich wieder gesehen, ins besondere in Foren und Gruppen, wie aus einer einfachen Frage nach einem Rat, eine Anhäufung von Halbwahrheiten  gebildet wurden. Ok denkt sich jeder, NEIN, so ist es nicht, denn ich lese stätig immer wieder dieselben Namen die dann auch noch großkotzig daher kommen als ob sie der Weisheit letzter Schluss wären.

Da bekommt man doch das blanke Kotzen

Das Beste ist ja dabei noch, dass sich diese Mitmenschen da so sicher sind, das ihre Aussage und ihr Wissen das ultimative Richtige ist, dass sie sich davon nicht abringen lassen können oder sich eines Besseren belehren lassen. Es gibt nur ihren Weg, ihre Erfahrung und ihre Sichtweise.

Das ist für mich dumm! Ja richtig, es sind dumme Menschen. Forrest  Gump sagte mal " Dumm ist der der dummes tut " und genau das machen dieses Mitmenschen. Sie ignorieren einen und alles. Ihre Ignoranz das es andere Erfahrungen gibt das andere es eben anders machen oder auch das andere mehr wissen  und deswegen andere Wege gehen oder Meinungen haben.

Für mich persönlich hat es ja schon was trolliges wenn aus so einer Frage eine 50 und mehr Beiträge Posting wird, wo seit Antwort  Nr. 15 das Thema durch ist, aber immer noch 2 bis 3 auf ihre Meinung bestehen und alles  voll texten.


Was denkt ihr darüber? Wie sind eure Erfahrungen?

in diesen sinne

euer Sascha

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Blondchen - oder auch die Nachbarin

Tach auch,

das Leben in einem Mehrfamilienhaus kann ja schon sehr schön sein und auch viele Vorteile haben. Man hat die Möglichkeit, nette Nachbarn zu haben, mit denen man sehr gut klar kommt und evtl. sich auch trifft. Aber es gibt natürlich auch Menschen, auf die man gerne verzichten kann. Und schon sind wir beim Thema. Das Blondchen von schräg oben!

Schon vor ihrem Einzug machte sie sich in der Nachbarschaft unbeliebt. Sie und ihr Vater pöbelten andere Nachbarn an, wie denn hier die Park- und vor allem Rangordnung im Haus ist! Die Nachbarn von ganz oben, ein junges Paar, beide sehr nett und freundlich, hatten einen Parkplatz vor dem Haus gemietet, bis die eigentliche Garage fertig gestellt war. Es dauerte noch einen Monat bis die Garage bezugsfertig war für deren Auto. Und zu dieser Zeit renovierten Püppi und ihr Vater die Wohnung schräg über uns. So kam es direkt zum ersten Konflikt, denn Püppi meinte, dass sie den Parkplatz nutzen kann wie sie will und die Nachbarn von ganz oben dort verdrängen könnte, da sie ja eine Garage hätten. Dies endete in Frust und Ärger, und das erste Mal musste der Vermieter eingreifen.

Jetzt ist es so, dass Blondchen oder nennen wir sie Püppi, gerne Party macht. Dazu gehört das volle Programm. Alkohol, Styling und natürlich Gäste. Jedes Mal wenn ein Party-Wochenende ansteht kann das ganze Haus nur durch betreten des Hausflures erkennen, heute geht es wieder auf die Rolle. Der ganze Flur stinkt nach billigen Fusel - ihr Parfum, so 5 Liter Vorteils-Pack Mufti Super!

Auch am Wochenende war es mal wieder soweit und sie hatte Besuch bekommen. 5 Leute,l die Party machen wollten und nach und nach über mehrere Stunden hinweg bei ihr aufschlugen. Jedes Mal stank es schlimmer und schlimmer im Flur, da sich die einzelnen Düfte vermischten.

Um 23:00 Uhr kamen sie dann auf die Idee, die Party nach Aussen zu verlegen. Das heisst, es liefen 5 Personen poltern und stinkend durchs Haus und machten riesen Radau.

Dies bekamen nicht nur wir mit, sondern das ganze Haus. Und alle regten sich sehr auf das um diese Zeit so ein Lärm im Haus statt findet. Eine Partei beschloss das man das so nicht dulden kann und es wurde ein Zettel vorbereitet der direkt an die Tür von Püppi gehängt wurde. Es wurde auf Nachtruhe hingewiesen und auf das Lautstärkemaß.

Das Beste ist, dass sie sich über alles aufregt und wegen allem sofort zum Vermieter geht. Zum Beispiel beschwerte sie sich dass Schuhe im Treppenhaus stehen vor der Tür und diese im Hausflur nichts zu suchen hätten. Aber hauptsache ihre Deko vor der Tür belagert den Durchgang, so das man kaum durchkommt.

Naja, es ist halt so, dass sie es sich mit jeder Partei im Haus verscherzt hat, vor allem nachdem sie den Stellplatz unten bekommen hat, dann ihr Auto verkauft hat und dort seit dem so gut wie nie ein Auto steht. Jeder im Haus ist froh wenn er sie von hinten sieht wenn sie das Haus verlässt. Mal abwarten was da noch so kommt.....

In diesem Sinne

euer Sascha

Donnerstag, 26. September 2013

Die Roller Gang

Tach auch,

als wir hier vor gut einem Jahr eingezogen sind, in der Wohnung in Waltrop, hatte der Nachbar unter uns einen Roller, mit dem er zur Arbeit gefahren ist. Seit gut 4 Monaten sind seine 2 Söhne in der Wohnung nebenan eingezogen. Es sind nette junge Jungs und so weit nicht laut. Aber nach und nach bekam jeder einen Roller, und seit Neustem ist es Tradition geworden, dass hier Gruppen-schrauben statt findet. Das heisst, 3 Roller stehen total demontiert im Hof und es wird solange geschraubt, bis wirklich nichts mehr geht. Dann muss einer der 3 zur Arbeit und es wird richtig hektisch an einem der Roller gewerkelt bis er nach gefühlten 500 mal kicken, mit dem Kickstarter, endlich läuft. Worauf unter Vollgas natürlich eine Probefahrt gemacht wird.


Jetzt sind 2 Wochen Urlaub zu Ende und die erste Handlung war, alle Roller wieder starten und den Gashahn hoch drehen, was natürlich unter ständigen kicken stattfand. Nach den Fein-einstellungen des Vergasers liefen nach 50 Minuten alle Roller.

Was haben wir diese 14 Tage genossen, wo wir das Fenster offen lassen konnten, ohne das Abgas hinein kommt und den Sound des Zweitackters zu hören.

in diesem Sinne

euer Sascha

Montag, 23. September 2013

Ein Freitagabend

Tach auch,

wie ja der aufmerksame Leser sicher wissen wird, hatten wir jetzt eine aufregende Zeit hinter uns. Es gab viele Termine und auch stressige Momente. Umso mehr freuten wir uns darauf, dass wir uns spontan am Mittwoch für den Freitagabend mit unserer Nachbarin zum Kartenspielen verabredet hatten. Da ihr Freund auch übers Wochenende zu ihr kommen würde, könnten wir ja einen schönen Spieleabend zu viert machen.

Also kauften wir noch was zu Trinken und brachten noch etwas Cola von uns mit hoch. Nach dem Kennenlernen des Freundes begannen wir auch schon zu spielen. Skip Bo! Es war ein richtig gemütlicher und entspannter Abend. Um null Uhr gratulierten wir dem Freund der Nachbarin, denn er hatte am Samstag Geburtstag, und dabei beschlossenen wir das wir uns am nächsten Tag -also Samstag- zum Grillen treffen würden. Wir hatten das ehe vor quasi ab-grillen für dieses Jahr. Aber gemeinsam macht es noch mehr Spaß. Und was soll ich sagen, wir sind um fast 3 Uhr nach unten gegangen, nur damit wir uns am Nachmittag zum Grillen wiedersehen.

Das Grillen war auch ein richtig lustiger Nachmittag. Es ist erstaunlich, was wir mit nur ein paar Euros für ein schönes Essen hin bekommen hatten und der Spaß, der war unbezahlbar.

Kurz um kann ich nur sagen, es war ein schönes entspanntes Wochenende, mit wirklich lieben, netten und angenehmen Menschen, dass ich so gerne immer wieder wiederholen würde. Es tat einfach gut, den Stress und die Sorgen die wir in den vergangenen Wochen hatten, einfach mal zu vergessen. Und ich hoffe, dass wir von dem Erlebten diese Woche zehren können und neue Kraft schöpfen.

in diesem Sinne

euer sascha

Dienstag, 17. September 2013

Katze Fuxi und die Chilli Pflanzen

Tach auch,

also langsam riecht es! Es ist ja nicht so, dass ich es dem kleinen vierbeinigen Mitbewohner, oder besser gesagt Wohnungseigentümer so wie sich verhalten, nicht gönne. Hier und da was Leckeres zu ergattern, nein, unser roter Freund Fuxi frisst mit Vorliebe die Chilli-Pflanzen. Die sehen erbärmlich aus. Wenn ich mir da die Paprika anschaue, die zur selben Zeit gepflanzt wurden, sind die Chillis echt kaputt. Da ist fast kein Blatt mehr dran.

Können diese Augen was anstellen ?

Definitiv ja! Er macht sonst keinen Blödsinn (ausser Tabletten fressen wenn eine runter fällt :-)), aber er frisst mit Vorliebe alles was ich, oder wir ,anpflanzen und da ist es egal, ob es Blumen, Gemüse oder Tabak ist, ja selbst das hat er ratze karl gefressen.

Hier das was er uns über gelassen hat

um im verglich die Paprika.

Dabei ist er nicht der Einzige der sonderbar ist. Unsere Sita schläft seit Neuesten in den Überresten der Chillipflanze.

Euch allen ein uriges Wochenende und viel Erholung.

in diesem Sinne

euer Sascha

Sonntag, 15. September 2013

Der kleine Dieb

Tach auch,

mir geht die Hutschnur hoch. Unser Pflegesohn hat mal wieder - und das jetzt zum 4. Mal - einen Griff in die Kasse gemacht. Dieses Mal waren es mal wieder 50€. Jetzt tuen uns 50 € richtig weh. Es ist gerade ein Monat wo viele Rechnungen anfallen, und ja, dass Geld ist knapp. Das weiss auch der Junge. Aber er hat nur seine Konsole und Computer im Blick, denn der PC ist langsam und die Konsole hat einen Kabelbruch, beim Display fehlt das Gelb bei den Farben.

Als wir ihn drauf angesprochen haben, sagte er nur, dass er es nicht war, genauso wie die anderen Male. Aber er gab es immer nach einiger Zeit zu. Das erste Mal waren es 110 € die er uns genommen hatte, als wir geschlafen haben. Da ist er ins Schlafzimmer, mitten in der Nacht, hat sogar darauf geachtet das der Holzboden nicht knarrt und dann das Geld aus der Gelddose genommen. Das zweite Mal waren es 40 €. Das wurde aus dem Portomonaie genommen als es in der Küche auf dem Tisch lag. Genauso war es beim dritten Mal, nur das die Geldbörse in einer Schublade im Flur war. Da fehlten 50 € von 60 €. Nicht das das auffallen würde, wenn 50 € von 60 € fehlen! Auch hier sagte er nein, das war ich nicht.

Und jetzt war es so, dass ich mit dem Jungen einkaufen war, und er das Portomonaie festhalten sollte. Er stöberte darin rum und sagte das da noch 110 € drin sind. Ich bejahte das und wir gingen im den Laden einkaufen. Nachdem ich nur 10,20 € bezahlt hatte, waren noch 2 50 € Scheine vorhanden. Zu Hause angekommen räumten wir alles aus, kochten und hatten einen schönen Abend. Das Portmonaie war in der Küche, unter einem Terminplaner gelegt. Am Freitagmorgen schaute Sarah nach uns sortierte Kassenzettel aus, sah dabei, dass es noch 50 € gab. Sie dachte sich dabei nur das ich das Wechselgeld noch hätte. Als wir dann später unterwegs waren fragte sie mich und ich sagte ihr, dass ich nur 10 € und 20 Cent bezahlt hatte und das der Rest 100 € noch da sind. Und das ich auch kein Geld mehr hätte. Da fiel uns auf das das Geld fehlen würde.

Am Freitag morgen hatte unser Pflegesohn wieder sehr lange in der Küche verbracht. Wir dachten ok, er macht sich was zu essen mit 15 haben Jungen viel Hunger, aber jetzt wissen wir was gelaufen ist.

Das Traurige ist nur, dass der Junge heute nicht nach Hause gekommen ist, sondern sofort nach der Schule zu seiner Oma gefahren ist, und hat mit uns nur über SMS kommuniziert. Echt krass! Dabei fragte er nur was mit der Teenie Disco ist zu der er am Abend gehen wollte, wo wir auch noch seine Freunde die mitgehen aus der Nachbarstadt abholen müssen und wieder nach hause bringen.

Dies verstand er aber nicht, dass uns die Lust darauf vergangen ist nach der Aktion.


in diesem Sinne

euer Sascha

Samstag, 14. September 2013

Die Suche nach einem Praktikumsplatz 2013

Tach auch,

wie der Titel schon sagt, geht es heute mal um einen Praktikumsplatz für Schüler. Nachdem ich vorgestern gefühlte 100 Telefonate geführt habe, die zumindest zu 4 Vorstellungsterminen führten, bin ich mit dem Thema erstmal durch.

Das Praktikum startet am 30.09., also noch gute 3 Wochen. Zum Glück ist unser Pflegesohn nicht der Einzige der jetzt so weit ist das er mal anfängt zu suchen. Alle Anderen in der Klasse und Jahrgangsstufe sind da schon weiter. Sie haben seit Wochen einen Platz, denn sie haben nicht wie wir erst eine Woche vor den Sommerferien die Unterlagen bekommen, nein, bei den meisten war es so Anfang April 2013 und hatten da viel mehr Zeit sich darüber klar zu werden was für ein Bereich es werden soll und welcher Betrieb genommen werden könnte.

Also nach unseren Bemühungen die Suche vor den Sommerferien anzufangen, musste man sich ja erstmal klar darüber werden, ob nun wieder in einer Küche als Koch zu arbeiten das Richtige wäre, oder Konditor. Aber auch Bäcker wären interessant. Um sich darüber klar zu werden brauchte man die ganzen Sommerferien. Auch das Angebot von uns ihm zu helfen brachte wenig Erfolg, denn unser Pflegesohn war leider die ganze Zeit bei seiner Oma, und nur zu wichtigen Terminen bei uns. Auch unsere Bitten an die Oma dem Jungen zu helfen, bei der Wunschfindung und der Suche nach einem geeigneten Platz waren wenig von Erfolg gekrönt.

Auch jetzt, die erste Woche Schule und die Vorbereitungen dort für das Praktikum brachten nur die Erkenntnis das Konditor und Bäckerei schwierig werden, denn alle Stellen sind schon besetzt. Die Alternative die wir jetzt in 8 Wochen erarbeitet hatten, ist der Einzelhandel und so suchten wir heute nach einem Telefonat mit der Schule einen Platz für den Jungen.

Das besondere bei dem Telefonat mit der Lehrerin war allerdings, dass wir viele Infomationen bekommen hatten, die wir bis dato nicht wussten. Dazu gehört z. B. wann die Termine bekannt gegeben wurden und Vorbereitungsveranstaltungen... Nach dem die Klassenlehrerin uns lobte, was für eine gute Arbeit wir leisten würden und die Fortschritte in der Schule unser Verdienst wären, sollten wir den Jungen doch bitte unterstützen. So wie vor den Ferien, dass seine Versetzung in die Klasse 9 klappe. Natürlich gingen wir dieser Bitte sofort nach.

Nichts desto trotz haben wir jetzt 5 Vorstellungstermine. Den 5. und den mit Zusage einer Stelle den hat Sarah erledigt, mit den Worten das wir vorbei kommen sollen mit den Unterlagen, die wir dann sofort ausfüllen können.

Also sind wir gestern dahin gefahren und erfreuten uns, doch nicht als Letzter einen Platz gefunden zu haben.

in diesem Sinne

euer Sascha

Donnerstag, 12. September 2013

Pläne, die Andere durch Unüberlegtheit zerstören

Tach auch,

ich mag es ja sehr, wenn wir uns Gedanken machen, über die wirklich wichtigen Dinge im Leben von jungen, heranwachsenden Menschen. Wie ist es mit Handy oder mit Facebook? Aber auch google+. Dies sind alles extrem wichtige Bestandteile im Leben von jungen Menschen oder aber auch jung gebliebenen.

Worum geht es den jetzt eigentlich?

Unser Pflegesohn ist 15 und wird in 6 Monaten 16. Natürlich möchte er all das haben. Zugegeben, wir als Eltern nutzen das alles auch und das nicht wenig. Einen Youtube-Zugang hat er schon mit 13 bekommen, alleine um den Jugendschutz gerecht zu werden. Aber sonst taten wir uns da schon etwas schwer, mit ihm all die anderen schönen Dinge zu gestalten.

Warum das denn bitte?

Recht einfach,  der Junge lebt nicht um sonst bei uns. Es gab nun mal Ereignisse in seinem Leben, die dazu führten und so gibt es auch von Seiten des Jugendamtes Auflagen, die wir erfüllen müssen. Aber auch z.B. seine leibliche Mutter! Und da haben wir das Problem. Sie schafft es nicht sich an die Absprachen und Regeln zu halten die mit dem Jugendamt und allen anderen Beteiligten besprochen und vereinbart wurden. Dazu zählt z.B. das es einen telefonischen Kontakt in der Woche gibt, wo die Kindesmutter anrufen kann, aber der Junge kann dies jeder Zeit tun. Dieses Recht nutzt er sehr selten, aber immer hin er nutzt es.
Jetzt ist es so, dass die Mutter nicht immer anruft wenn sie es sollte, sondern einen oder zwei Tage später und versucht dann aber auch, bei jeder Gelegenheit, mit den Kind ausserhalb der Telefonzeit zu telefonieren. Also wenn er bei seiner Oma zu Besuch ist oder beim Opa, da versucht sie heimlich zu telefonieren.

Also um dieses Problem zu lösen, hatte man uns geraten, ihm erstmal kein Handy oder Facebook und Co. zu geben. Interessanterweise erlaubte man ihm icq, dass er aber nicht nutzt, oder nur sehr selten, aber dort ist natürlich auch die Kindesmutter anzutreffen.

Auch wenn der Junge uns fragte, ob wir jetzt Facebook einrichten könnten, hatten wir das mit vielen Begründungen ihm wieder ausreden können und vorallem erklären können! Er wollte da sowieso nur spielen sagte er uns, was wir auch glauben, denn so sehr hat er es nicht mit anderen Menschen. Da tut er sich recht schwer.

Es gibt also wirklich viele Gründe warum wir das mit Absprache von Therapeuten, Erziehern, Betreuern, dem Jugendamt und Erziehungsbeistand so entschieden haben, dass es erstmal keinen Zugang zu sozialen Netzwerken gibt und auch kein Handy.

Aber jetzt kommt es.

Vor 14 Tagen kam der Junge von seinem Opa wieder. Er hatte dort in den Sommerferien ein paar Tage geschlafen. Er kam mit einem Handy samt Simkarte an. Natürlich Prepayd - einem Smartphone Tarif und einem uralten Handy telefonierend zu Hause an. Natürlich mit seiner Mutter. Wir waren doch recht erstaunt darüber und auch die Freude endlich ein eigenes Handy zu haben, mit SMS-Flat und Internet-Flat sogar 100 Freiminuten in alle deutschen Netze, machten unser Erstaunen nicht besser!

Aber genau diese Befürchtungen, die wir hatten, sind eingetroffen, denn jetzt ruft die Kindesmutter nicht jeden Tag an, aber immer wieder mal.  Auch wenn das nicht das Schlimmste ist, sagt sie ihm auch so Sachen wie -  die Besuchskontakte werden in Zukunft schwieriger, dass sie jetzt eine Schule besuchen würde und deswegen nicht die 2 Stunden mit Bus und Bahn fahren mehr schaffen würde. Jetzt kann sich jeder denken was das wieder in dem Jungen ausgelöst hatte. Es dauerte mehr als eine Woche bis sich er wieder beruhigt hatte, denn es brodelte extrem in ihm. Was das zusammenleben nicht immer einfacher macht. Wenn ich nur bedenke, dass es über 6 Monate gedauert hatte, dass es erstmal wieder Gespräche gab, dass es wieder Besuchskontakte gab und es insgesamt 9 Monate gedauert hatte bis es den ersten wieder gegeben hatte, kann ich verstehen warum der Junge so reagiert.

Und genau aus diesem Grund, weil sich die Kindesmutter nicht an Absprachen halten kann und immer wieder so Dummheiten ausspricht ohne voher zu überlegen, auch wenn sie es gut meint, und ihr Kind nur informieren will, sollte es kein Handy und Facebook geben.

Da kann man sehen, was eine Handlung die bestimmt nur lieb und nett gemeint war, seinem Enkel gegenüber, für Auswirkungen haben kann. Das 3 Jahre intensive Planungen und Absprachen über Bord geschmissen werden können.

Jetzt kann unser Pflegesohn auch Facebook haben, einen google+ Zugang, den hat er schon, nur nutzen tut er ihn bis jetzt nicht  -  ist auch erst 3 Tage alt.


in diesem Sinne

euer Sascha

Montag, 9. September 2013

Das schlaue Mobiltelefon mit dem geplatzten Bildschirm 2

Tach auch,

sicherlich habt ihr den ersten Teil gelesen. KLICK In dieser Gesichte geht es ja um ein modernes Handy, dass runtergefallen ist und danach noch betriebsbereit war, aber das Display nicht mehr ganz so ansehnlich erschien.

Hier geht es jetzt um die Fortsetzung. Was bis jetzt geschah.

Also kurz um, es geschah nichts bis vor gut 5 Wochen. Wir wussten bis dato nichts, ausser das was runter gefallen war, und das es ein modernes neues Handy war. Aber jetzt wissen wir mehr.
Es war ein ipod mit berührungs empfindlichen Bildschirm, und kein Handy. Wieso wissen wir das? Weil es zu einem Anruf kam, vom Vater des Besitzers. Na gut, in der heutigen Zeit, die ja bekanntlich sehr stressig ist, braucht Mann oder Frau schon mal länger, um wichtige Sachen zu erledigen.

Also es klingelte, und eine männliche Stimme sagte uns ihren Namen, und das wir sicherlich bescheid wüssten, über den ipod. Da war Rätsel raten angesagt, denn es waren ja mittlerweile gut und gerne 4 Monate vergangen, und der Handy-Vorfall ganz weit hinten im Kopf vergraben. Nach dem uns gesagt wurde, dass es kein Handy war, sondern ein ipod kamen wir auf den Trichter, dass es eben genau dieser Vorfall war.

Die Fragestellung kam auch recht zügig auf, wie wir da jetzt verfahren. Schliesslich muss das gute Stück ersetzt oder repariert werden. Alles schön und gut, nur ist das Ganze etwas her und sowas muss man der Versicherung zeitnah melden. Da das aber nicht geschehen ist, da ja wir nichts zum Vorfall sagen konnten, unser Pflegesohn machte nur komische Angaben, die Schule konnte uns auch nichts dazu sagen, und die Eltern des Besitzers hatten uns ja auch nicht kontaktiert, obwohl die Telefonnummer von der Schule weiter gegeben wurde. Das sagten wir auch so,  stiessen da aber auf Unverständnis, da man ja jetzt anrufen würde.

Schön und gut, aber das ist mehr wie 4 Monate her und zeitnah ist was anderes...

Wir hatten uns natürlich schon im Vorfeld mit unseren Versicherungsmann  darüber ausgetauscht und er hatte uns da ja beraten. So hatten wir ja diese Informationen, die wir ja weiter gegeben hatten. Dies traf aber auf Unverständnis der Gegenseite. Sie wollten das bei ihrer Versicherung überprüfen, ob diese Angaben richtig wären. Wir fragten auch nach, warum sie sich denn jetzt er melden würden. Darauf gab es ja die hammer Antwort.

Sie hätten einen Umzug gehabt und dabei wäre der ipod in eine Schublade gewandert und seitdem dort vergessen und jetzt halt wieder  aufgefunden worden.

Das Interessante dabei ist aber, dass unser Pflegesohn den ipod eigentlich jeden Tag in der Schule gesehen hat. Er weiss ja wie das kaputte Display ausschaute sagte er uns, und war über die Aussage der Eltern sehr erstaunt.

Das Gespräch war da auch schon beendet. Sie wollten sich melden wenn sie ihre Versicherung oder ihren Versicherungsvertreter gefragt haben.

Seitdem haben wir nichts Neues davon gehört. Wir sind aber gespannt, wie es weiter geht, denn es sind ja jetzt wieder 5 Wochen vergangen, also genug Zeit gehabt um alles zu klären.

in diesem Sinne

euer Sascha